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Universitätsklinik Würzburg
Klinik & Poliklinik für
Allgemein- und Viszeralchirurgie,
Gefäß- und Kinderchirurgie

Zentrum Operative Medizin
Oberdürrbacher Str. 6
D-97080 Würzburg

Pforte: (0931) 201 55777

Notfall: (0931) 201-0

Zentrales Patientenmanagement
Mo-Fr. 08.00 -16.00 Uhr

Tel:  (0931) 201 39999
Fax: (0931) 201 39994

Email:
ZPM-chirurgie@klinik.uni-wuerzburg.de

Arbeitsgruppenleiter

Prof. Dr. Burkhard H. A. von Rahden
Oberdürrbacherstraße 6
97080 Würzburg

Tel.: (0931) 201-31045
Fax: (0931) 201-55779

E-Mail:Rahden_B@chirurgie.uni-wuerzburg.de

Ausgewählte Publikationen (PDF)

 

Leitung des Labors für Gastrointestinale Funktionsdiagnostik

(Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag – nach Terminvereinbarung über ZPM – 0931-201-39999)

Leitung der Sprechstunde für Erkrankungen des oberen Gastrointestinaltraktes

(Dienstag 9:00 bis 12 Uhr – nach Terminvereinbarung über ZPM – 0931-201-39999)

 

Mitarbeiter

Dr. med. Jörg Filser (Assistenzarzt der Klinik)

 

Dr. med. Jörg Filser

Kontakt:

Tel.: (0931) 201 0

E-Mail: filser_j@chirurgie...

Wissenschaftliche Schwerpunkte:

Lehre und Ausbildung.

 

Dr. med. André Prock (Assistenzarzt der Klinik)

 

Dr. med. André Prock

Kontakt:

Tel.: (0931) 201 0

E-Mail: prock_a@chirurgie...

cand. med. Andreas Höfelmayr (Doktorand)

cand. med. Christoph Reiber (Doktorand)

cand. med. Luisa Stuermer (Doktorand)

cand. med. Florian Setzer (Doktorand)

Interne Kooperationen:

Dr. med. Stefan Kircher (Pathologie)

Dr. Uwe Mäder (Tumorregister Unterfranken)

Prof. Dr. Michael Scheurlen und Mitarbeiter (II. Med. Klinik, Gastroenterologie)

PD Dr. med. C. Jurowich

 

PD Dr. med. Christian Jurowich

Chirurg, Viszeralchirurg, Spezielle Viszeralchirurgie, MBA Health Care Management (Univ. Bayreuth)

Kontakt:

Tel.: (0931) 201-31172

E-Mail: Jurowich_C@klinik.uni-wuerzburg.de

Klinischer Schwerpunkt:
Bariatrische Chirurgie (Adipositaschirurgie)
Benigne und maligne Nebennierenerkrankungen
Minimal Invasive Chirurgie,
Gastrointestinale Chirurgie,
Perioperative Medizin (Fast Track Chirurgie)

Wissenschaftlicher Schwerpunkt:
Untersuchung metabolischer Folgen bariatrischer Chirurgie in Bezug auf Typ II Diabetes mellitus

Ausgewählte Publikationen (PubMed)

Prof. Dr. Dr. Ulrich A. Dietz

 

Prof. Dr. med. Dr. (UFPR) Ulrich Dietz, M.Sc. (UFPR)

Chirurg, Viszeralchirurg

Kontakt:

Tel.: (0931) 201-31065
Fax: (0931) 201-31019

E-Mail: dietz_u@chirurgie.uni-wuerzburg.de

Klinischer Schwerpunkt:
Hernienchirurgie

Wissenschaftliche Schwerpunkte:
Gastrointestinale Anastomose, Nahtmaterialien

Ausgewählte Publikationen (PubMed)

 

Externe Kooperationspartner

Priv.-Doz. Dr. med. Ines Gockel (Universität Mainz)

Dr. Joris A. Broeders (Universität Utrecht, Niederlande/ Adelaide, Australien)

Prof. Dr. Jörg Theisen (Technische Universtät München)

Prof. Hubert J. Stein (Allgemeines Krankenhaus Nürnberg)

Prof. Carsten Zornig (Israelitisches Krankenhaus Hamburg)

 

Wissenschaftliche Themen und Fragestellungen:

Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit verschiedenen klinisch relevanten aktuellen wissenschaftlichen Themen des oberen Gastrointestinaltraktes und der minimal-invasiven Chirurgie. Dies umfasst sowohl die patientennahe Forschung, d.h. die Analyse von chirurgischen Ergebnissen der Therapie benigner und maligner Erkrankungen, als auch verschiedener grundlagenwissenschaftliche Projekte unter anderem zu folgenden Themenkreisen:

 

    Benigne Erkrankungen des OGI-Traktes
  • Gastroösophagealen Refluxkrankheit (GERD)
  • Primär idiopathischen Achalasie und andere spezifische Ösophagusmotilitätsstörungen
    Seltene Entitäten
  • Perforationen im oberen Gastrointestinaltrakt (Ösophagusperforation, Magenperforation)
  • Heterotope Magenmukosa (HGM)
  • Ösophageale Divertikel (Zenker Divertikel, Epiphrenische Divertikel)
  • Submuköse Ösophagustumoren (SMTs)
    Maligne Erkrankungen des OGI-Traktes
  • Reflux- und Barrett-assoziierte Karzinogenese im Ösophagus
  • Ösophaguskarzinom
  • Magenkarzinom
  • Management von Frühkarzinomen des oberen Gastrointestinaltraktes

Verschiedene Fragestellungen zur laparoskopischen Antirefluxchirurgie und den Methoden der gastrointestinalen Funktionsdiagnostik werden bei uns retrospektiv und prospektiv untersucht. Zu diesem Zwecke werden alle in der Klinik operierten Patienten in einem engmaschigen Nachsorgeschema nachbeobachtet (3 Monate, 6 Monate, 12 Monate, 24 Monate, 5 Jahre, 10 Jahre). Die Evaluation der chirurgischen Ergebnisse der Antirefluxchirurgie geht hierbei Hand in Hand mit der Evaluation der neu etablierten Methoden zur gastrointestinalene Funktionsdiagnostik (Multikanal-intraluminale Impedanz-pH-Metrie/ Hochauflösende Manometrie).

  • Funktionelle Ergebnisse und Lebensqualität nach laparoskopischer Antirefluxchirurgie (Fundoplikatio) bei der gastroösophagealen Refluxkrankheit (GERD)
  • Bedeutung der Multikanal-intraluminalen Impedanz-pH-Metrie für die Indikationsstellung zur laparoskopischen Fundoplikatio
  • Charakterisierung der Proximalausdehnung gastroösophagealer Refluxepisoden mit Multikanal-intraluminaler Impedanz-pH-Metrie und Bedeutung für die Therapie der GERD mit extraösophagealer (pulmonaler/ laryngealer) Refluxsymptomatik
  • Bedeutung der hochauflösenden Manometrie (High Resolution Manometrie, HRM) für die Indikation zur operativen Therapie der GERD
  • Bedeutung manometrisch definierter Dysmotilität für die Prädiktion postoperativer Dysphagie nach laparoskopischer Fundoplikatio: Vergleich konverntioneller stationärer Ösophagusperfusionsmanometrie und High Resolution Manometrie (HRM)

Eigene Publikationen

  • von Rahden BHA, Scheurlen M, Filser J, Stein HJ, Germer CT (2011) [Neu erkannte Nebenwirkungen von Protonenpumpeninhibitoren: Argumente Pro Fundoplicatio bei GERD?] Chirurg. 83: 38-44.
  • Filser J, Germer, CT, von Rahden BHA (2011) Bedeutung manometrisch definierter Dysmotilität für die Antirefluxchirurgie. Chirurg 82: 1031-2.
  • von Rahden BHA, Germer CT (2011) Laparoskopische anteriore versus posteriore Fundoplikatio: Neuer Evidenzlevel durch Meta-Analyse. Chirurg 82:942-943.
  • von Rahden BHA, Filser J, Germer CT (2011) PPI versus Fundoplicatio in der Behandlung der gastroösophagealen Refluxkrankheit. Ergebnisse der Cochrane-Meta-Analyse und der LOTUS-Studie. Chirurg 82:944-946.
  • von Rahden BHA, Germer CT (2011) Impedanz-pH-Metrie: Schlüssel zum Verständnis von Wirkungen und Nebenwirkungen der Fundoplikatio? Chirurg 82:841-842.
  • von Rahden BHA, Germer CT (2011) Keine Krebsprävention durch Fundoplikatio Ergebnisse einer bevölkerungsbasierten Studie in Schweden. Chirurg 82:78-79.
  • von Rahden BHA, Germer CT (2010) Überlegenheit der Toupet gegenüber der Nissen Fundoplikatio: Neuer Evidenzlevel durch Meta-Analyse. Chirurg 81:1031-1032
  • Funktionelle Ergebnisse und Lebensqualität nach laparoskopischer Heller-Myotomie bei primär idiopathischer Achalasie

Die qualifizierte Therapie der primär idiopathischen Achalasie bedarf einer kontinuierlichen Erfolgskontrolle und Nachbeobachtung der erzielten Ergebnisse. Auch unsere Patienten mit primär idiopathischen Achalasie werden nachbeobachtet und in regelmäßigen Abständen (3 Monate, 6 Monate, 12 Monate, 24 Monate, 5 Jahre, 10 Jahre) kontaktiert. Das wissenschaftliche Interesse gilt hier den langfristigen funktionellen Ergebnissen und insbesondere der Lebensqualität der Patienten im Verlauf.

  • Bedeutung der hochauflösenden Manometrie (High Resolution Manometrie, HRM) für die Indiaktionsstellung zur laparoskopischen Heller Myotomie bei der primär idiopathischen Achalasie

Die Therapie der primär idiopathischen Achalasie bedarf einer subtilen präinterventionellen Funktionsdiagnostik, insbesondere einer manometrischen Untersuchung. Die neue Methode der hochauflösenden (High Resolution) Manometrie bedarf weiter der wissenschaftlichen Untersuchung. Wir analysieren prospektiv die Indikationsstellung zur laparoskopischen Myotomie bei der Achalasie, basierend auf der neu etablierte Klassifikation der Achalasie (nach Pandolfino et al., Gastroenterology 2008;135:1526–1533).

  • Multicenter Studie „Genetik der Achalasie“

Die Pathogenese der Achalasie ist weitestgehend unerforscht. Einige Ergebnisse legen genetische Veränderungen als Ursache nahe. In einem genomweiten Screening kann dies untersucht werden. Hierfür ist eine sehr große Fallzahl erforderlich, weshalb die Untersuchung in einem multi-institutionalen Ansatz erforderlich ist. Unsere Klinik beteiligt sich an einer europaweiten Studie „Genetik der Achalasie“. Patienten werden hier nach Selbstbestimmungsaufklärung um eine Blutprobe gebeten und so in die Studie eingeschlossen. Für die Durchführung der Studie liegt ein postives Votum der hiesigen Ethikkomission vor. Informationen sind bei PD Dr. von Rahden; Tel.: 0931-201-31045 zu erhalten.

 

Eigene Publikationen

  • von Rahden BHA, Gockel I, Germer CT (2011) Therapie der Achalasie: Was sagen uns die Daten der neuen prospektiv randomisierten Studie? Chirurg 82:839-840.

  • von Rahden BH, Germer CT (2010) Die laparoskopische Myotomie bei Achalasie ist klar der endoskopischen Therapie überlegen. Chirurg 2010; 81: 69-70.

 

Perforationen im Bereich des oberen Gastrointestinaltrakt (Ösophagusperforation/ Magenperforation)

Perforationen und Rupturen im oberen Gastrointestinaltrakt sind seltene Ereignisse, weshalb valide Ergebnisse zur Behandlung in der Weltliteratur noch rar sind. Aus diesem Grunde erscheint die Analyse prospektiver Fallsammlungen in den spezialisierten Zentren wichtig, auch im Hinblick auf die neuen vielversprechenden Methoden zur chirurgischen und interventionellen Versorgung (Stent-Platzierung).

Eigene Publikationen:

  • von Rahden BHA, Stein HJ, Scherer M (2005) Late Hypopharyngo-Esophageal Perforation after Cervical Spine Surgery: Proposal of a Therapeutic Strategy. Eur Spine J 14:880-886.
  • von Rahden BHA, Becker I, Stein HJ (2004) Esophageal Perforation by Portions of a Wild Boar. Zentralbl Chir 129:1-3.
  • von Rahden BHA, Feith M, Dittler HJ, Stein HJ (2002) Cervical esophageal perforation with severe mediastinitis due to an impacted dental prosthesis. Dis Esophagus 15: 340-344.

Reflux- und Barrett- assoziierte Karzinogenese

Das Adenokarzinom des distalen Ösophagus ist eine Tumorentität von wachsender klinischer Bedeutung aufgrund eines überproportionalen Inzidenzanstieges in der westlichen Welt. Die Prognose ist nach wie vor schlecht und (mit Ausnahme der Frühkarzinome) auf frühe, chirurgisch resektabele Tumorstadien, beschränkt. Als entscheidender ätiologischer Faktor ist der chronisch schädigende Einfluß von gastroösophagealem Reflux identifiziert.

Die molekulare Karzinogenese ist jedoch nicht im Detail verstanden. Die Arbeitsgruppe arbeitet mit verschiedenen Modellen zur reflux-assoziierten Karzinogenese. In diesen Modellen werden Mechanismen der Pathogenese/ Karzinogenese untersucht. Weiter werden neue Substanzen (z.B. Small Molecules/ Angiogenesinhibitoren) im Modell getestet, für eine spätere Anwendung im klinischen Setting. Ein weiteres Thema ist die grundlagenwissenschaftlich-experimentelle Testung der Response-Prädiktion, des Ansprechens auf eine neoadjuvante Therapie, zum Beispiel mit den neuen Substanzklassen.

 

Eigene Publikationen

  • von Rahden BHA, Kircher S, Lazariotou M, Reiber C, Stuermer L, Otto C, Germer CT, Grimm M (2011) LgR5 expression and cancer stem cell hypothesis: clue to define the true origin of esophageal adenocarcinomas with and without Barrett's esophagus? J Exp Clin Cancer Res 30:23.
  • von Rahden BHA, Kircher S, Kafka M, Stuermer L, Reiber C, Gattenlöhner S, Germer CT, Grimm M (2010) Glucocorticoid-induced TNFR family-related Receptor (GITR)-expression in Tumor Infiltrating Leucocytes (TILs) is associated with the pathogenesis of Esophageal Adenocarcinomas with and without Barrett´s mucosa. Cancer Biomark 7:285-294.
  • Grimm M, Lazariotou M, Kircher S, Stuermer L, Reiber C, Hofelmayr A, Gattenlohner S, Otto C, Germer CT, von Rahden BHA (2010) MMP-1 is a (pre-) invasive factor in Barrett-associated esophageal adenocarcinomas and is associated with positive lymph node status. J Transl Med 8:99.
  • von Rahden BHA, Stein HJ, Hartl S, Theisen J, Stigler B, Siewert JR, Sarbia M (2008) Expression of Prastaglandin Synthase E in Esophageal Adenocarcinomas. Dis Esophagus 21:304-308.
  • von Rahden BHA, Stein HJ, Pühringer-Oppermann F, Sarbia M (2006) C-myc-Amplification is Frequent in Barrett’s Cancer and Linked with Angiogenesis by Correlation with VEGF-A Expression. Neoplasia 8:702-707.
  • von Rahden BHA, Stein HJ, Feith M, Theisen J, Siewert JR, Sarbia M (2006) Overexpression of TGF-Beta-1 in Barrett’s Cancer is Associated with Advanced Stage of Disease and A Worse Prognosis. Mol Carcinogen 45:786-794.
  • Langer R, von Rahden BHA, Nahrig J, Von Weyhern C, Reiter R, Feith M, Stein HJ, Siewert JR, Hofler H, Sarbia M (2006) Prognostic significance of expression patterns of c-erbB-2, p53, p16INK4A, p27KIP1, cyclin D1 and epidermal growth factor receptor in oesophageal adenocarcinoma: a tissue microarray study. J Clin Pathol 59:631-634.
  • Sarbia M, zur Hausen A, Feith M, Geddert H, von Rahden BHA, Langer R, von Weyhern C, Siewert JR, Höfler H, Stein HJ (2005) Esophageal (Barrett’s) adenocarcinoma is not associated with Epstein-Barr Virus infection – an analysis of 162 cases. Int J Cancer 117:698-700.
  • von Rahden BHA, Stein HJ, Pühringer F, Langer R, Koch I, Siewert JR, Höfler H, Sarbia M (2005) Coexpression of Cyclooxygenases (COX-1, COX-2) and Vascular Endothelial Growth Factors (VEGF-A, VEGF-C) in Esophageal Adenocarcinoma. Cancer Res 65:5038-5044.
  • von Rahden BHA, Stein HJ, Feith M, Becker K, Siewert JR (2005) Lymphatic Vessel Invasion as Prognostic Factor in Patients with Primary Resected Adenocarcinomas of the Esophagogastric Junction. J Clin Oncol 23: 874-879.

Submuköse benigne Ösophagustumoren

Submuköse Tumoren der Speiseröhre sind meist gutartige Tumoren, die in der Wand des Ösophagus lokalisiert sind. Indikationen zur Operation sind die unklare Dignität (maligne/ benigne) und wenn die Tumoren symptomatisch sind (z.B. Dysphagie/ Reflux). Wir sammeln Fälle, die einer minimal-invasiven Operationstechnik mit Enukleation auf thorakoskopischem oder laparoskopisch-transhiatalem Wege (von Rahden et al., 2004, Surg Endosc) zugeführt werden.

Eigene Publikationen

  • von Rahden BHA, Stein HJ, Feussner H, Siewert JR (2004) Enucleation of Submucosal Tumors of the Esophagus: Minimally-Invasive Versus Open Approach. Surg Endosc 18:924-30.
  • Pross M, von Rahden BHA, Schubert D, Feussner H (2004) Rendezvousverfahren im Bereich des Ösophagus. Chir Gastroenterol 20:100-4

Heterotope Magenmukosa (HGM) in der Speiseröhre

Die heterotope Magenmukosa (HGM) im cervikalen Ösophagus ist eine in ihrer Häufigkeit unterschätzte feingewebliche Veränderung in der Speiseröhre, unmittelbar unterhalb des oberen Ösophagussphinkters. Bereits früher haben wir eine klinische Klassifikation zu dieser Entität hochrangig im American Journal of Gastroenterology publiziert [von Rahden et al., 2004, Am J Gastroenterol 99: 543-551]. Das optimale therapeutische Management ist weiter unklar, weshalb weiter Patienten mit dem Befund einer HGM prospektiv gesammelt und analysiert werden. Auf jeden Fall sollte bei jeder Ösophago-Gastro-Duodenoskopie auch besonderes Augenmerk auf die Region unterhalb des oberen Ösophagussphinkters gerichtet werden, insbesondere aber wenn eine cervikale Beschwerdesymptomatik vorliegt. Aufgrund der Möglichkeit der malignen Entartung [von Rahden et al., 2005, Digest Surg 22: 107-112], möglicherweise auch über eine hochgradige intraepitheliale Neoplasie (HG-IN) erscheint eine Biopsienahme sinnvoll. Gerne nehmen wir uns Patienten an, bei denen eine HGM diagnostiziert wurde (Sprechstunde für Erkrankungen des oberen Gastrointestinaltraktes, Dienstags, Terminvereinbarung ZPM 0931-201-39999]

Eigene Publikationen

  • von Rahden BHA, Stein HJ, Becker K, Liebermann-Meffert D, Siewert JR (2004) Heterotopic Gastric Mucosa of the Esophagus. Literature-Review and Proposal of a Clinicopathologic Classification. Am J Gastroenterol 99: 543-551.
  • von Rahden BHA, Stein HJ, Becker K, Siewert JR (2005) Esophageal Adenocarcinomas in Heterotopic Gastric Mucosa: Review and Report of a Case with Complete Response to Neoadjuvant Radiochemotherapy. Digest Surg 22: 107-112.

Ösophaguskarzinom und Magekarzinom

Unsere Ergebnisse bei der Behandlung des Ösophagus- und Magenkarzinoms werden in einer prospektiv geführten Datenbank erfasst. Das Langzeitüberleben wird im Krebsregister Unterfranken (Dr. U. Mäder) dokumentiert. Diese Datenbanken, die im Rahmen der Qualitätssicherung im Rahmen des Comprehensive Cancer Center (CCC) Mainfranken geführt werden bieten gemeinsam mit einer Gewebedatenbank eine exzellente Basis für die wissenschaftliche Bearbeitung von aktuellen wissenschaftlichen Fragen zum Ösophagus- und Magenkarzinom.

In Kooperation mit der II. Med. Klinik/ Onkologie werden Patienten für aktuelle Therapiestudien rekrutiert, die den aktuellen Behandlungsstandard zu verbessern helfen.

 

Therapeutisches Management des Barrett-Ösophagus

Obwohl das therapeutische Management des als Präkanzerose des Adenokarzinoms des distalen Ösophagus angesehene „Barrett-Ösophagus“ inzwischen gut etabliert ist, bleiben weiter Fragen offen. In jedem Fall müssen Patienten gemäß den aktuell geltenden Richtlinien zur „Barrett Surveillance“ (Endoskopische Überwachungsstrategie) behandelt werden. Wir sammeln diese Patienten in einem Endoskopischen Überwachungsprogramm gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern der II. Med. Klinik (Gastroenterologie, Prof. Dr. M.Scheuerlen).

Eigene Publikationen

  • von Rahden BHA, Stein HJ, Weber A, Vieth M, Stolte M, Rösch T, Schmid RM, Sarbia M, Meining A (2008) Critical Reappraisal of Current Surveillance Strategies for Barrett’s Oesophagus: Analysis of a large German Barrett’s Database. Dis Esophagus 21:685-689.
  • von Rahden BHA, Stein HJ (2008) Überwachungsstrategien beim Barrett-Ösophagus: Pro Barrett Überwachung, Contra Endoskopische Resektion. Dtsch Med Wochenschr 2008;133:485
  • von Rahden BHA, Stein HJ (2007) Barrett's esophagus with High-grade Intraepithelial Neoplasia: Observation, Ablation or Resection? Eur Surg 39: 249–54.
  • Stein HJ, von Rahden BHA, Höfler H, Siewert JR (2003) Carcinoma of the oesophagogastric junction and Barrett esophagus: An almost clear oncologic model? Chirurg 74: 703-708.
  • von Rahden BHA, Stein HJ, Siewert JR (2003) Barrett’s Esophagus and Barrett’s Cancer. Curr Oncol Rep 5:203-9.

Therapeutisches Management von Frühkarzinome des oberen Gastrointestinaltraktes

Die optimale Behandlung von Frühkarzinomen des oberen Gastrointestinaltraktes wird kontrovers diskutiert. Wir evaluieren retrospektiv und prospektiv die chirurgische Therapie mit radikalen und limitierten chirurgischen Operationsmethoden im Vergleich zu den zunehmend verwendeten endoskopischen Therapieverfahren (EMR/ ESD), die von unseren Kooperationspartnern der II. Med. Klinik (Gastroenterologie, Prof. Dr. M.Scheurlen).

Eigene Publikationen

  • von Rahden BHA, Dubecz A, Theisen J (2012) For most patients with esophageal adenocarcinoma EMR is not the end of the story! Ann Surg (im Druck)
  • von Rahden BHA (2012) Minimal-invasive vs. offene Ösophagusresektion: bevölkerungsbasierte Daten aus England. Chirurg. 2012; 83: 177-8.
  • von Rahden BHA, Stein HJ (2008) Adressing EMR for Esophageal Cancer as Curative Therapy is Inappropriate and Should be Discourraged. Endoscopy 2008; 40: 169
  • von Rahden BHA, Stein HJ (2008) Überwachungsstrategien beim Barrett-Ösophagus: Pro Barrett Überwachung, Contra Endoskopische Resektion. Dtsch Med Wochenschr 2008;133:485
  • von Rahden BHA, Stein HJ (2007) Barrett's esophagus with High-grade Intraepithelial Neoplasia: Observation, Ablation or Resection? Eur Surg 39: 249–54.
  • von Rahden BHA, Feith M, Stein HJ (2006) Limitierte chirurgische Resektion versus lokale endoskopische Therapie beim Frühkarzinom des ösophagogastralen Übergangs. [Limited resection versus local endoscopic therapy of early cancers of the esophagogastric junction.] Zentralbl Chir 2006; 131:97-104.
  • Stein HJ, Feith M, von Rahden BHA, Siewert JR (2003) Approach to Early Barrett's Cancer. World J Surg 27: 1040-1046.
Universitätsklinikum Würzburg
Chirurgische Klinik & Poliklinik
Zentrum Operative Medizin
Oberdürrbacher Str. 6
D-97080 Würzburg
Zentrales Patientenmanagement:
Tel: (0931) 201 39999

Fax: (0931) 201 39994
Email: zpm@chirurgie.uni-wuerzburg.de