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Universitätsklinik Würzburg
Klinik & Poliklinik für
Allgemein- und Viszeralchirurgie,
Gefäß- und Kinderchirurgie

Zentrum Operative Medizin
Oberdürrbacher Str. 6
D-97080 Würzburg

Pforte: (0931) 201 55777

Notfall: (0931) 201-0

Zentrales Patientenmanagement
Mo-Fr. 08.00 -16.00 Uhr

Tel:  (0931) 201 39999
Fax: (0931) 201 39994

Email:
ZPM-chirurgie@klinik.uni-wuerzburg.de

Darmzentrum Würzburg

Darmkrebs ist in Deutschland mit ca. 70.000 Neuerkrankungen die zweithäufigste Krebserkrankung. Die Heilungschance ist dabei stark abhängig von dem jeweiligen Krankheitsstadium. Bei Erkennung und Therapie der Erkrankung im ersten Stadium beträgt die Wahrscheinlichkeit über 90%, geheilt zu werden. Daher sind die Früherkennung, die richtige Diagnosestellung und eine optimale Behandlung durch ein Team aus Spezialisten für den Erfolg einer Behandlung von sehr wichtiger Bedeutung.Das Ziel des Darmzentrums Würzburg ist die enge Zusammenarbeit verschiedener Spezialisten aus den Bereichen Gastroenterologie, Viszeralchirurgie, Onkologie, Radiologie, Radioonkologie und Pathologie. Neben einem interdisziplinär abgestimmten individuellen Behandlungskonzept halten wir für Sie diverse Angebote sowohl während als auch nach der stationären Behandlung bereit. Es erfolgt eine strukturierte Zusammenarbeit folgender Partner:

Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
Leitung: Prof. Dr. C.-T. Germer

Klinik für Gastroenterologie
Leitung: Prof. Dr. M. Scheurlen

Medizinische Klinik und Poliklinik II (Internistische Onkologie)
Prof. Dr. med.V. Kunzmann

Institut für Pathologie
Prof. Dr. med. A. Rosenwald

Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie
Leitung:  Prof. Dr. med. T. Bley

Institut für Strahlentherapie
Leitung: Prof. Dr. M. Flentje

Niedergelassene Gastroenterologen als vertragliche Kooperationspartner

Patienteninformation

Sprechstunde Darmzentrum
Montag bis Freitag 09.00-13.00 Uhr
und nach Vereinbarung
Anmeldung unter (0931) 201-39999 

Im Mittelpunkt steht der Patient

Die gute Aufklärung ist für uns ein besonders wichtiges Ziel. Wir wünschen uns, dass unsere Patientinnen und Patienten, aber auch die engen Familienmitglieder und Freunde einbezogen werden, da eine positive und optimistische Atmosphäre die Heilungschancen deutlich verbessert. Für ein gutes und sicheres Gefühl bieten wir auch für die Zeit nach dem stationären Aufenthalt eine Vielzahl zusätzlicher Möglichkeiten an, sich über die Erkrankung zu informieren, die Behandlung zu verstehen und eventuell notwendige Umstellungen im täglichen Leben zu erlernen.

Von der Diagnostik bis zur Rehabilitation erwartet Sie ein individuelles Therapiekonzept. Dieses wird von Expertenteams entwickelt. Dabei legen wir Wert darauf, eine Heilung nebenwirkungsarm und schonend zu erreichen. Neben einer umfassenden medizinischen Behandlung nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen bieten wir Ihnen auch eine psychologische, soziale und seelsorgerische Betreuung.

Behandlungs- und Operationsmethoden

  • Aufklärung durch Vorsorge und Früherkennungsmaßnahmen
  • Diagnostik und Therapie entsprechend den Leitlinien der Deutschen Krebsgesellschaft
  • Interdisziplinäre Therapiekonzepte
  • Abgestimmte Diagnose-und Behandlungsplanung zur Vermeidung von Doppeluntersuchungen oder Zeitverzögerung
  • Schonende Operationen. Einsatz moderner Techniken wie beispielsweise minimal invasiver Chirurgie
  • Heimatnahe Behandlung und Nachsorge
  • Fallvorstellung über zentrale Koordination
  • Beratung über weitere Diagnostik und Therapie

Vor einer Operation sollte der Hausarzt oder der niedergelassene Gastroenterologe aufgesucht werden. Dort werden die ersten, wichtigen Schritte zur Diagnose der zugrundeliegenden Krankheit unternommen. Danach erfolgt die Vorstellung in unserer speziellen Darm-Sprechstunde. Dort werden alle Befunde mit dem Patienten besprochen und ein Therapievorschlag erarbeitet oder, falls notwendig, weitere Untersuchungen durchgeführt. Eine Konferenz aller beteiligten Fachbereiche (Onkologischer Arbeitskreis = Tumorboard) schafft in allen Fällen eine klare Entscheidungsfindung für dieoptimale Therapie. Dabei wird entschieden, ob die Operation, die Chemotherapie, die Bestrahlung oder die Kombination dieser Verfahren gewählt wird. Damit lassen sich in bestimmten Fällen nach einer Vorbehandlung auch fortgeschrittene Erkrankungen einer erfolgreichen Therapie zuführen.

Behandlungs- und Operationsmethoden

Im günstigsten Fall ist eine komplette Heilung der Erkrankung durch die Abtragung des Tumors im Rahmen einer Darmspiegelung möglich. Ist eine Operation notwendig, wird diese nach den neuesten Empfehlungen durchgeführt. Die Erhaltung des Schließmuskels und der Verzicht auf ein dauerhaftes Stoma (= künstlicher Darmausgang) kann heute durch eine optimierte Vorbehandlung und moderne Operationstechniken zu über 90% realisiert werden. Die intraoperative Ultraschalluntersuchung der Bauchorgane zur gleichzeitigen Diagnose und die Therapie von Lebermetastasen durch chirurgische Entfernung oder Radiofrequenzablation (RITA = thermische Zerstörung der Tumorzellen) durch das Institut für Radiologie bietet eine Behandlung auf höchstem Niveau. Sollte eine Chemotherapie oder Bestrahlungnotwendig werden, wird diese in der Klinik für Onkologie und Hämatologie sowie in der Praxis für Strahlentherapie mit ausgewiesener Expertise durchgeführt. Alle Diagnostik- und Behandlungsmethoden werden in unserem Zentrum routinemäßig in weit den Anforderungen übersteigenden Fallzahlen und nur von für dieses Gebiet spezialisierten Fachärzten durchgeführ

Versorgung nach der Operation

Nach einer Operation gewähren die modernen, interdisziplinär geführten Intensiv- und Intermediate-Care.-Einheiten eine bestmögliche Versorgung. Die Patienten werden von spezialisierten Chirurgen, Gastroenterologen, Onkologen, Radiologen und Radioonkologen in engster Zusammenarbeit bis zur Entlassung behandelt. Alle erforderlichen Schritte zur strukturierten. Nachsorge oder zur Einleitung einer erforderlichen Nachbehandlung wie Chemotherapie und Bestrahlung werden ebenso eingeleitet wie die Einleitung einer Rehabilitation, einer eventuell erforderlichen häuslichen pflegerischen Unterstützung durch Stomatherapeuten, Wundspezialisten oder andere Pflegedienste. Die Anbindung an die weiterbehandelnden niedergelassenen Hausärzte und Gastroenterologen gewährleistet eine lückenlose Gesamttherapie. In einer für viele Patienten psychisch sehr belastenden Situation bieten wir Ihnen eine psychoonkologische Mitbehandlung durch eine ärztliche Psychotherapeutin, soziale Beratung und seelsorgerische Betreuung an. Zudem besteht eine Kooperationsvereinbarungen mit einer etablierten Selbsthilfegruppe (ILCO e.V.).

Qualitätssicherung

Das Darmzentrum Würzburg ist durch die Deutsche Krebsgesellschaft und nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert.

Zur Sicherung der Behandlungsqualität existieren ein klinikinternes Qualitätsmanagement sowie die jährliche Teilnahme an einer bundesweit einheitlichen Qualitätskontrolle. Besonderes Augenmerk ist auf die Dokumentation im Sinne einer Daten-Fürsorge gerichtet.

Die EDV-Strukturen erfassen alle Behandlungsdaten der Patienten vom Röntgenbild bis zum Operationsbericht oder dem letzten Nachsorgeergebnis. 

Nach Einwilligung werden diese Befunde auch den weiterbehandelnden Ärzten zur Verfügung gestellt, so dass hier die Schnittstellen zwischen Krankenhaus und ambulanter Behandlung optimiert werden kann. Doppeluntersuchungen oder gar verschwundene Befunde können somit vermieden werden.

Universitätsklinikum Würzburg
Chirurgische Klinik & Poliklinik
Zentrum Operative Medizin
Oberdürrbacher Str. 6
D-97080 Würzburg
Zentrales Patientenmanagement:
Tel: (0931) 201 39999

Fax: (0931) 201 39994
Email: zpm@chirurgie.uni-wuerzburg.de