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Universitätsklinik Würzburg
Klinik & Poliklinik für
Allgemein- und Viszeralchirurgie,
Gefäß- und Kinderchirurgie

Zentrum Operative Medizin
Oberdürrbacher Str. 6
D-97080 Würzburg

Pforte: (0931) 201 55777

Notfall: (0931) 201-0

Zentrales Patientenmanagement
Mo-Fr. 08.00 -16.00 Uhr

Tel:  (0931) 201 39999
Fax: (0931) 201 39994

Email:
ZPM-chirurgie@klinik.uni-wuerzburg.de

Minimal Invasive Chirurgie

Unter minimal invasiver Chirurgie versteht man die Reduktion des operativen Zugangstraumas zum Operationsgebiet, d.h. die Verkleinerung der Schnitte. Ziel ist es dabei, das zu operierende Organ bzw. Gebiet mit möglichst kleinen Schnitten zu erreichen. Hierzu sind spezielle Kamera- und Instrumentensysteme erforderlich, welche über Mini-Zugänge („Schlüssellöcher“) z.B. in der Bauchhöhle platziert werden.


3. Tag nach laparoskopisch assistierter Sigmaresektion bei komplizierter Divertikelkrankheit

Die eigentlich Operation erfolgt mit kleinen Anpassungen ansonsten genau wie beim offenen Vorgehen. Muss eine Organ entfernt werden (z.B. die Gallenblase), ist eine kleine Erweiterung eines Instrumentenzuganges zur Bergung erforderlich.

Wird in der Bauchhöhle operiert, ist die Anlage eines sog. Pneumoperitoneums notwendig, dabei wird der Bauchraum mit CO2 aufgeblasen, damit der Operateur über das beschriebene Kamera- und Instrumentensystem einen guten Zugang und Übersicht zum Operationsgebiet erhält. Dieses Pneumoperitoneum wird bei Ende der Operation natürlich wieder abgelassen.

Die Technik der Minimal-Invasiven Chirurgie (MIC) hat sich dabei seit ihrer Einführung Ende der 1980er Jahre stark weiterentwickelt und es stehen zwischenzeitlich sogar Methoden zu Verfügung, um in bestimmten Situationen sogar ganz auf sichtbare Narben zu verzichten.

Zu den Vorteilen der MIC zählen neben der geringeren Narbenbildung und vermutlich geringeren Verwachsungsraten v.a. eine Verminderung der Wundschmerzen und der damit verbundenen körperlichen Beeinträchtigung nach der Operation. Dieses trägt im Rahmen von moderner perioperativer Medizin zur besseren und rascheren Erholung nach einer Operation bei.

Behandlungsspektrum

Die Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Kinderchirurgie (Chirurgische Klinik I) führt eine große Anzahl von minimal invasiven Eingriffen durch:
•    Gallenblasen-Entfernung (Minimal-Invasiv und ohne sichtbare Narben transvaginal (NOTES))
•    Leistenbruch-Operation (TAPP und TEP)
•    Appenektomien („Blinddarmoperationen“)
•    Operationen bei Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa (incl. der Coloproktomukosektomie)
•    Dickdarmoperationen, beispielsweise bei der Sigmadivertikulitis
•    Operation bei Refluxkrankheit (Fundoplicatio)
•    Nebenschilddrüsen-Operation
•    Nebennieren-Operation
•    Milz-Entfernung
•    Operationen zur Behandlung der Adipositas

Unsere Kenntnisse in der Minimal-Invasiven Chirurgie werden täglich mehrfach angewandt und können in einem speziellen Trainingszentrum unter optimalen Bedingungen geübt werden. Zudem bietet die Klinik auch Operationskurse für externe Chirurgen an.

Universitätsklinikum Würzburg
Chirurgische Klinik & Poliklinik
Zentrum Operative Medizin
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Email: zpm@chirurgie.uni-wuerzburg.de